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GRÜNE MATRIX städtebaulicher Wettbewerb Frauenfeld, Schwechat 2003

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Der Entwurf benutzt das Bild der „Streifenflure“, die Grundstruktur der landschaftlich genutzten Fläche am Grundstück und in der nächsten Umgebung, als Grundkonzept des städtebaulichen Ansatzes. Ähnlich den Feldern, auf denen verschiedene Nutzpflanzen ausgesät werden, sollen auch die bebauten Felder mit genormten Baukörpern in Form einer dreidimensionalen Matrix „bepflanzt“ werden. Die durch die Bebauung verlorene Landschaft wird nach oben „extrudiert“, wodurch grüne Räume für die Bewohner geschaffen werden. Diese freibleibenden Flächen, die innerhalb der grünen Matrix auf verschiedenen Ebenen angeordnet sind, stehen den Nutzern als Terrassen oder Gärten für unterschiedliche Bepflanzungen und Aktivitäten zur Verfügung.

Wenn sich die Geschwindigkeit des Lebens erhöht, kann der Raum innerhalb des vorgeschlagenen räumlichen Systems zunehmend verdichtet werden. Dies erzeugt eine intensivierte Sequenz von Räumen: vom Öffentlichen zum Privaten, von Unten nach Oben, von der Natur zum Künstlichen, von der Freizeit zur Arbeit …

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