<

MUTH städtebauliches Gutachterverfahren, Wien 2002

landschaft200

Auf einem freiwerdenden, ehemaligen Bahngelände in unmittelbarer Nähe des Karl- Marx Hofes soll ein neuer Stadtteil entstehen. Das Bebauungskonzept geht von einer klaren Regulierung und Ordnung und einer starken Landschaftsgestaltung aus. Die Bebauung des neuen Geländes erfolgt zweiteilig nach Norden und Süden, entlang der Muthgasse, sowie entlang des Bahngeländes. Der Bahnhof als Identitätsträger soll aufgewertet, Verkehrsanbindungen sollen vereinheitlich und zentralisiert werden.

Ein zweiflügeliges Hochhaus wird zum Mittelpunkt einer selbständigen Stadteinheit. Eingeschossige Wohnriegel in Holzbauweise schweben über der topographisch geformten Landschaft. Der Verkehr fließt ringförmig außen, die geschützten Innenbereiche sind begrünt und nur per Rad oder zu Fuß zu erreichen. Der Eindruck eines großstädtischen Charakters wird beinahe aufgehoben. Die geformte Landschaft dient vor allem dem Erleben von horizontalen und vertikalen Räumen. Ein fließender Verlauf eines Grünteppichs welcher gleichsam in Wellen die städtischen Elemente der Bebauung durchwebt.

lagemuth100
>