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ORWELL Wohn- und Arbeitsstruktur, Los Angeles 1993

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Es wird immer deutlicher, dass in naher Zukunft nicht mehr in Fabriken oder Büros gearbeitet wird, sondern an Computerterminals, miteinander vernetzt, die vermutlich in den Wohnräumen der Benutzer stehen werden. Die Trennung von Arbeiten, Lernen und Freizeit muss neu überdacht werden. Die städtischen „Wastelands“ im dichtverbauten Gebiet müssen einer Nutzung zugeführt werden, es fehlt an „billigen“ Räumen.

Eine Längsstruktur, die es dem Benutzer erlaubt sich freizügig innen und außen zu bewegen, sodass diese freie und ständig wechselnde Bewegung ein Ausdruck der Architektur wird. Im Norden bestimmt die Fassade mit den Versorgungseinrichtungen den Baukörper. An diese Seite können variabel zu jeder Raumeinheit maximal vier Raumcontainer zugeklinkt werden. In Querrichtung der Struktur die primären Erschließungsflächen und Zugänge zu den Raumeinheiten. Im Süden die jeweils zweigeschossigen, verglasten Primäreinheiten mit vorgeschalteten Terrassen. Um die nötige Flexibilität der Struktur zu erreichen wurde ein Skelettbau in Stahlverbundweise gewählt.

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