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DIE ANDERE NATUR zweistufiger Wettbewerb 4.Preis, Sonderschule Schwechat 2001

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Ein Grundstück an einer stark befahrenen Straße, im Norden ein dicht bewachsener Park. Die Reaktion ist ein Schulneubau als Solitär an der parkseitigen, nördlichen Grundstücksgrenze mit dem Turnsaalvolumen südlich davor. Die beiden geometrischen Körper sind unterirdisch miteinander verbunden und bilden an der Oberfläche ein urbanes Ensemble, welches einen als Pausenhof tauglichen Vorplatz umschließt.

Bei diesem Konzept kommt ein nicht unbedeutender Teil der Energie für die Schule aus der Natur. Im Innenbereich an der Südseite eine mediterrane Pflanzenwand über alle Geschosse als Gegenpol zum nordseitigen Park. Diese Klimazone mit ihren lebenden Materialien trägt die grundlegende Idee des Verhältnisses von Architektur und Zeit in Form von wachsen, blühen und verwelken in sich. Die Pflanzenwand ist eine Erlebniswelt für Schüler und Lehrer, gleichzeitig Schall- Emissions- und Klimapuffer, ein exotischer, vertikaler Garten. Vor den Klassen entwickelt sich eine Landschaft aus dem Mittelmeerraum mit blühenden Pflanzen und duftendem Jasmin.

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