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SERFAUS Wettbewerb Wohnbau für den höchsten Ort Österreichs 1998

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Bauen im alpinen Raum war immer Ausdruck einer regionalen Lebenstradition. Existenzielle Notwendigkeiten, gesellschaftliches Verhalten, klimatische Bedingungen, technische Möglichkeiten werden am Gebauten sichtbar. Bei dieser Wohnbebauung im Hochgebirge wurde beschlossen, die Landschaft zu achten, sie nicht zu zerstören, sondern sie zu überformen. Drei Bauetappen mit 26 verdichteten Einfamilienhäusern überformen das Gelände und sind nach Osten orientiert. Jede Bauetappe hat entlang der Strasse im Berg eine Tiefgarage für die Bewohner und Besucher.

Folgender Entwurfsansatz zur Hauskonzeption wurde getroffen : Eine langgestreckte, tiefere Bebauung, die sich teilweise in den Berg hineingräbt, als Schlafgeschoss der Hauptwohnung mit Blick auf den Garten. Das Erdgeschoss als Wohn- und Erschließungsebene mit einer kleinen Terrasse und darüber der massive graue Block, von oben belichtet, mit einer kleinen Einliegerwohnung. Es entstanden Häuser wie eine Lawinenverbauung. Nicht in den Berg, sondern sich stark gegen den Berg stellend.

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